Bitte des Präsidenten beim Fahnenmutterbitten am 20. Juni 2015            

Liabe Leit, ihr kennt´s eich denga,
warum dass mir heit zam san kemma?
Nächst´s Johr, wias ihr ja olle wisst´s, do lod ma ei,
zum 150. Gründungsfest mit Fahna-Weih.

Den Anlass woll´n ma feiern auch
nach oida Sitt´und od´m Brauch.
Ois richt´ge Sportler, wias si´s g´hert,
damit´s  a echts Erlebnis werd.

Vui Arbeit ham mir scho verricht,
damit das Ganze kriagt a G´sicht.
Vui G´wand wird braucht für so vui Leit
und iss á bis nächst´s Johr no weit,
so muass des oane und des sell
no g´leist wer´n, denn de Zeit laaft schnell.

Der Höhepunkt vom Fest soll sei,
von uns´rer renoviert´n Fahn´de Weih.
Und darin liegt des Pudels Kern:
Wer soll denn uns´re Fahnen – Muatta wer`n?

Des Amt is schwaar und kost´an Muat.
Mir kenn ma aber oane guat,
de mit ihrer Familie, ganz g´wiss,
a hundertprozentige TSV´lerin is.

 

Liebe Christine Gruber,

 

der Tradition des Fahnenmutterbittens verpflichtet,
steh ma jetz do in der Mitt´n
und dean ma di recht herzlich bitt´n:
Du woast ja,
uns steht des Gründungsfest im nächsten Johr ins Haus,
aber ohne Fahnenmutter werd nix draus.

 

Es soll scho a´bsondere Fahnenmutter sein:
Sportlich-aktiv, dynamisch und emanzipiert obendrein.
Nach unser Meinung, kannst nur Du des sein.
Es waar für uns a große Freid,
wenns´t du uns ´s Ja-Wort geb´n tat´st heit.

 

Drum zier di net, schlag freudig ei,
mia woll´n a brave Bittsteller sei.
Und sollt´st uns a a Aufgab´ stell´n,
mir mach ma´s gern, wird si nix fehl´n.

 

De ganze Schar, de heit is kemma,
woll´n ma glei ois Zeug´n nehma.
Christine mach´s uns ned zu schwaar,
zoag Erbarmen und sog  „JA“!

 

De Bleame derf´ma überreicha,
und wünsch´n, dass sie dein Herz erweicha.
Dann waarn vo´Herz´n alle froh
Und du, so hoff´mas, ebenso!

 

 

Autohaus Gruber